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1 Riesige Mengen Holzkohle enden im Ozean on Sat Nov 15, 2014 10:45 pm

Admin


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Mit neuen Erkenntnissen können Forscher das globale Kohlenstoffbudget besser kalkulieren und somit helfen, Klimafolgen abzuschätzen und letztendlich zu mildern. Bisher waren nur grobe Schätzungen über den Verbleib der Holzkohle im Boden möglich und wie sich jetzt herausstellt, sind die meisten dieser Schätzungen falsch.
[You must be registered and logged in to see this image.]„Die meisten Forscher dachten, Holzkohle sei resistent und würden für immer im Boden verbleiben. Aber wenn das so wäre, wären die Böden schwarz“, sagt Jaffé. Die in der Natur vorkommende Holzkohle entsteht vor allem bei Waldbränden und endet zum größten Teil im Boden. Auch bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biomasse bleibt sie als Rückstand übrig.
“Vom chemischen Standpunkt aus gesehen hatte niemand erwartet, dass sich Holzkohle in Wasser lösen würde. Doch sie sammelt sich eben nicht unbegrenzt im Boden an, wie wir alle lange dachten,” sagt Jaffé. „Regenfälle mobilisieren Holzkohle aus dem Boden und über Feuchtgebiete und Flüsse gelangt sie schließlich in den Ozean.“
Sein Kollege Thorsten Dittmar, Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe für Marine Geochemie an der Universität Oldenburg, forscht wie Jaffé schon lange an diesem Thema, allerdings aus Sicht eines Meeresforschers.
Thorsten Dittmar erklärt: “Unser ursprünglicher Ansatz lag im Ozean. Doch um den Ozean verstehen zu können, müssen wir auch die Prozesse an Land verstehen, denn von dorther kommt über die Flüsse die organische Fracht. Deshalb hat unser internationales Team 174 Proben aus Flüssen der ganzen Welt wie dem Amazonas, dem Kongo, dem Jangtse, aber auch der Arktis entnommen und den Gehalt an gelöster Holzkohle bestimmt. Wir waren überrascht, dass in allen Proben der Holzkohleanteil immer 10 Prozent der Gesamtmenge an gelösten organischen Kohlenstoffverbindungen entsprach. Mit diesem Wert gelang es uns dann, aus älteren wissenschaftlichen Studien aus der Fracht an gelösten organischen Verbindungen die globale Holzkohlefracht abzuschätzen.”
Zur Studie beigetragen haben weitere Forscher aus dem Skidaway Institute of Oceanography in Georgia, dem Woods Hole Research Center in Massachusetts, dem USDA Forest Service und der University of Helsinki in Finland. Ihre Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass Holzkohle es bis in die globalen Gewässer schafft. Dittmar kommentiert: “Mit unserer Studie konnten wir zeigen, dass Feuer und Waldbrände zum globalen Kohlenstoffkreislauf dazugehören.”
Diese Entdeckung wirke sich auch auf das Thema Bioengineering aus, sind sich die Autoren sicher. Das globale Kohlenstoffbudget setzt sich zusammen aus den Einträgen aus kohlenstoffproduzierenden Quellen (z. B. Pflanzen) und den Abbauprozessen, bei denen organischer Kohlenstoff in Kohlendioxid umgesetzt wird. Für die Holzkohle in den Böden gelte, dass die Holzkohle produzierenden Prozesse wie Waldbrände Schritt halten mit dem Abtransport ins Meer, sagen die Autoren der Studie. Während die Konsequenzen des Holzkohleeintrags in die Ozeane für die Umwelt noch nicht bekannt sind, betonen die Autoren, dass ihre Ergebnisse in die Überlegungen zur technischen Kohlenstoffspeicherung eingehen sollten.
Kohlenstoffspeicherung im Boden in Form von Biokohle ist solch eine Technik. Holzkohle aus Pflanzen wird dem Boden beigemischt und soll so als Kohlenstoffspeicher dienen. Daher weisen Jaffé und Dittmar auf die Gefahr hin, dass diese Holzkohle sich wieder aus dem Boden löst. Beide Forscher wollen in Zukunft weiter an diesem Projekt arbeiten. Nachdem sie jetzt gezeigt haben, dass die Holzkohle aus dem Boden im Ozean endet, lautet nun die Frage, wie dieses passiert und welche Konsequenzen dies für die Umwelt hat. Je besser man diese Prozesse verstehe, desto besser sind die Chancen, eine optimale Technik der Kohlenstoffspeicherung entwickeln zu können, meinen die Autoren.]

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